Das Gebet an die Grüne Tara um langes Leben, Verdienst, Weisheit und Wohlstand
Dieser Vers ist ein Mantra aus der tibetisch-buddhistischen Tradition, das an die Grüne Tara gerichtet ist. Es dient der Bitte um Verlängerung der Lebenszeit, Vermehrung von Verdienst und Weisheit sowie um allgemeines Gedeihen.
Verse
Om, o Tara, o schnelle Befreierin, o die du erlöst, mehre mein Leben, Verdienst, Weisheit und Kraft. So sei es.
Worship Guidelines & Chanting Benefits (Phalashruti)
Täglich oder an heiligen Mondtagen (Ekadashi, Purnima)
Brahma Muhurta (4:00 – 6:00 Uhr) oder Abenddämmerung
Ghee-Lampe, Weihrauch, frische Blüten und Wasseropfer
- Geistiger Friede, spiritueller Aufstieg und harmonische Energie
Hintergrund
Das Mantra ist Teil des tantrischen Buddhismus und wird vor allem in tibetischen Traditionen wie der Gelugpa oder Kagyü rezitiert. Die Grüne Tara gilt als eine erleuchtete Beschützerin, die schnell auf Gebete reagiert. Das Mantra wird häufig in täglichen Praktiken oder in speziellen Ritualen zur Lebensverlängerung (z. B. im Zusammenhang mit dem Tārā-Mandalas) verwendet. Der genaue Ursprung des Textes ist nicht eindeutig datiert, aber er gehört zum weiteren Kreis der Tārā-Literatur, die auf die indisch-buddhistischen Meister des 1. Jahrtausends n. Chr. zurückgeht.
Wusstest du schon?
Wer ist Tara?
Tara ist eine der meistverehrten weiblichen Buddha-Figuren im Buddhismus, oft als "Mutter der Befreiung" bezeichnet. Dieser kurze Vers ist ein Mantra – ein heiliger Sprechgesang –, der bis heute im tibetischen Buddhismus rezitiert wird, um ihrer Schutz und Hilfe zu erbitten.
Die drei Kernanrufungen
Die Worte "Tare", "Tuttare" und "Ture" sind die drei Kräfteformen dieser Göttin: Befreiung aus den Leiden, Rettung aus Ängsten und Erfüllung von Wünschen. Indem man sie ausspricht, ruft man einen umfassenden Schutz vor körperlichen und seelischen Gefahren an.
Eine persönliche Bitte
Das Wort "mama" heißt "mein" – ist die Bitte direkt auf die eigene Person gerichtet. Gewünscht werden vier Lebensgüter: Langlebigkeit (Ayus), gute karmische Handlungen (Punya), tiefe Weisheit (Jnana) und körperliche Nährung bzw. Fülle (Pushti).
Das heilige Schlusswort
Das Mantra endet mit "Svaha", einem uralten Sanskrit-Ausruf, der als "so sei es" oder "hingegeben" verstanden wird. Dieser Abschied öffnet die Mitte – er bestätigt die Opfergabe und schließt Anrufung rituell ab.
Tara
Mehr aus Buddhismus
Alle anzeigenVerbundene Lehren
Dieselbe Lehre, widergespiegelt in verschiedenen Traditionen
