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Embroidered artwork for Shabad Guru: Das Bewusstsein mit dem göttlichen Klang vereinen: Embroidered Khanda emblem with a saffron Nishan Sahib flag and marigolds at sunrise

Shabad Guru

Das Bewusstsein mit dem göttlichen Klang vereinen

Shabad Guru

Das Bewusstsein mit dem göttlichen Klang vereinen

Im Sikhismus ist der Wahre Guru das Göttliche Wort (Shabad), und die geistige Befreiung tritt ein, wenn das Bewusstsein (Surat) in den Shabad eingeht.

'Bani Guru Guru Hai Bani' — das Wort ist der Guru. Das Betrachten von Gurbani führt zur direkten Verwirklichung des inneren Lichts.

Wusstest du schon?

Zentrale Lehre

Im Sikhismus ist der Guru keine Person, sondern das göttliche Wort (Shabad). Der Vers „Bani Guru Guru Hai Bani“ aus dem Guru Granth Sahib (Ang 982) fasst dies zusammen: Die heilige Schrift selbst ist der Guru.

Surat und Shabad

Surat bedeutet das individuelle Bewusstsein oder die Aufmerksamkeit. Die spirituelle Praxis zielt darauf ab, Surat mit dem Shabad zu vereinen – ein Vorgang, der oft als „Surat Shabad Yoga“ bezeichnet wird und zur inneren Erleuchtung führt.

Der Guru Granth Sahib als lebendiger Guru

Der Guru Granth Sahib wird als der ewige, lebendige Guru verehrt. Er enthält die Gurbani (göttliche Offenbarung), und das Rezitieren oder Meditieren über diese Verse gilt als direkter Weg, um die Verbindung mit dem Shabad herzustellen.

Praktische Anwendung

Tägliches Lesen und Singen von Gurbani (Kirtan) ist eine Methode, um das Bewusstsein auf den Shabad auszurichten. Durch diese Hingabe, so die Sikh-Lehre, erkennt der Praktizierende das innere Licht und erfährt spirituelle Transformation.

Befreiung durch den Shabad

Die vollständige Vereinigung von Surat und Shabad wird als „Sehaj“ (Zustand der Ausgeglichenheit) oder „Mukti“ (Befreiung) beschrieben. Dies ist das ultimative Ziel im Sikhismus, erreicht durch die Gnade des Gurus, der selbst der Shabad ist.

Verbundene Lehren

Dieselbe Lehre, widergespiegelt in verschiedenen Traditionen