Bharat Devotion
Embroidered artwork for Kirat: Ehrliche Arbeit als göttlichen Dienst heiligen: Guru Ravidas seated by a river at dawn with one hand raised in blessing, embroidered

Kirat

Ehrliche Arbeit als göttlichen Dienst heiligen

Kirat

Ehrliche Arbeit als göttlichen Dienst heiligen

Guru Ravidass Ji lehrte, dass der Lebensunterhalt durch ehrliche Arbeit (Kirat) mit eigenen Händen eine direkte Form der Anbetung ist.

Guru Ravidass Ji setzte seinen Schuhmacherberuf mit Stolz und Hingabe fort, was beweist, dass Arbeit, die mit Liebe getan wird, heilig ist.

Wusstest du schon?

Ursprung des Begriffs

Kirat stammt aus der Lehre von Guru Ravidass Ji und bedeutet ehrliche, selbständige Arbeit – nicht Almosen oder Ausbeutung. Er selbst arbeitete als Schuster und lehrte, dass jede ehrliche Arbeit göttlich ist.

Bedeutung für die Ravidassia-Gemeinschaft

Kirat ist ein zentraler Grundsatz, der die Würde der Handarbeit betont. Guru Ravidass Ji zeigte, dass selbst eine traditionell niedrig angesehene Tätigkeit wie Schuhmacherei heilig sein kann, wenn sie mit Hingabe ausgeführt wird.

Abgrenzung zu anderen Traditionen

Im Gegensatz zu manchen asketischen Traditionen, die Arbeit als weltlich betrachten, heiligt Kirat den Alltag. Guru Ravidass Ji lehrte, dass Arbeit und Spiritualität untrennbar sind – der Schuster, der seine Arbeit liebt, dient Gott.

Praktische Umsetzung

Kirat bedeutet nicht nur ehrlich zu arbeiten, sondern auch das Erarbeitete gerecht zu teilen (Vand Chakna). Diese Kombination aus Arbeit und Teilen ist ein Weg zur spirituellen Reinheit.