Der Name der Stadt Begampura
Die Verse schildern eine visionäre Stadt namens Begampura, in der es weder Schmerz noch Sorge, Abgaben oder Angst gibt – ein Bild tiefen inneren Friedens und göttlicher Geborgenheit.
Verse
Begampura — 'die Stadt ohne Trauer' ist ihr Name. Dort gibt es kein Leid und keine Angst.
Vers 1
Es gibt keine Angst vor Steuern, Eigentum, Furcht, Fehlern oder Niedergang.
Vers 2
Worship Guidelines & Chanting Benefits (Phalashruti)
Täglich oder an heiligen Mondtagen (Ekadashi, Purnima)
Brahma Muhurta (4:00 – 6:00 Uhr) oder Abenddämmerung
Ghee-Lampe, Weihrauch, frische Blüten und Wasseropfer
- Geistiger Friede, spiritueller Aufstieg und harmonische Energie
Hintergrund
Dieses Andachtsstück stammt aus dem Guru Granth Sahib, der heiligen Schrift des Sikhismus, und wird traditionell Guru Arjan Dev, dem fünften Guru der Sikhs, zugeschrieben. Es wird oft im Rahmen des Kirtan (feierlicher Gesang) rezitiert oder gesungen und beschreibt die visionäre Stadt ‚Begampura‘ (Stadt ohne Sorge) – ein spirituelles Ideal jenseits von weltlichem Leid und Furcht.
Über diesen Text
Verfasst von: Bhagat Ravidas · Medieval Nirguna Bhakti Poet-Saint · 15th–16th century, Varanasi
A poet-saint and leather worker by trade from Varanasi, whose hymns envisioned Begampura — a utopian realm free of sorrow, fear, and caste-based inequality. His compositions are included in the Guru Granth Sahib and form the devotional core of the modern Ravidassia tradition.
Wusstest du schon?
Begriff „Begampura“
Der Name „Begampura“ bedeutet wörtlich „Stadt ohne Kummer“ – ein utopischer Ort, der in der Sikh-Tradition als Symbol für einen inneren oder künftigen Zustand vollkommener Glückseligkeit und Gerechtigkeit steht.
Keine Steuern oder Abgaben
Die Verse heben hervor, dass es in Begampura weder Steuern („kharaj“) noch Besitz („mal“) gibt – ein radikaler Bruch mit der feudalen und kolonialen Realität des 17. Jahrhunderts, in der die Sikh-Gurus lebten.
Freiheit von Furcht und Schuld
Die Zeilen betonen das Fehlen von Angst („khauf“), Sünde („khata“) und Höllenqual („javal“) – dies spiegelt die Sikh-Lehre wider, dass wahre Befreiung in der Überwindung von Furcht und moralischer Verstrickung liegt.
Autor und Kontext
Diese Verse stammen aus dem „Guru Granth Sahib“, der heiligen Schrift der Sikhs, und werden Guru Arjan Dev (1563–1606) zugeschrieben, dem fünften Guru, der für seine Betonung von Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit bekannt ist.
Poetische Form
Die Verse sind im „Salok“-Stil verfasst, einer kurzen, prägnanten Strophenform, die oft in der Sikh-Literatur verwendet wird, um tiefe spirituelle Wahrheiten in einfacher, einprägsamer Sprache auszudrücken.
Guru Ravidas Ji
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Verbundene Lehren
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