Govind Bolo Hari Gopal Bolo
Ein kurzer Wechselgesang-Kirtan, der Krishnas Namen Govinda, Gopala und Radha Raman singt, zum gemeinsamen Singen und zur Andacht.
Verse
Singe den Namen von Govind, singe den Namen von Hari und Gopal. Singe den Namen von Radhas Geliebtem (Raman), Hari und Gopal.
Vers 1
Singe den Namen von Govind, singe den Namen von Hari und Gopal. Singe den Namen von Radhas Geliebtem (Raman), Hari und Gopal. Singe den Namen von Govind, singe den Namen von Hari und Gopal.
Vers 2
Worship Guidelines & Chanting Benefits (Phalashruti)
Mittwoch, Donnerstag und Ekadashi
Frühmorgens oder in der Abenddämmerung
Tulsi-Blätter, Butter (Makhan), Mishri und gelbe Blüten
- Reine göttliche Hingabe (Bhakti), innere Freude und Gelassenheit
Hintergrund
Dieser Gesang gehört zur weiteren hinduistischen Bhakti-Tradition, besonders zum Vaishnava-Strom, der Krishna als höchsten Herrn verehrt. Er ist ein einfacher Kirtan, ein Wechselgesang der Hingabe, der in Tempeln, in Satsang-Sammlungen wie dem Bahrain Satsang Bhajan Mala auf sanskritdocuments.org und in persönlicher Meditation gesungen wird. Die Übung, die er verkörpert, das Nama-Japa, wird im Bhagavata Purana (12.3.51) erwähnt; dort heißt es, dass im Kali-Zeitalter allein das Singen der Namen Krishnas einen Menschen aus der Gebundenheit befreit. Sie findet ein Echo in der Bhagavad Gita (9.14), wo die Hingegebenen beschrieben werden als solche, die „Mich stets preisen“. Kein einzelner Verfasser ist bekannt; es handelt sich um eine traditionelle Komposition, die mündlich weitergegeben wurde.
Wusstest du schon?
Bedeutung der Namen
„Govind“ und „Gopal“ sind zwei der bekanntesten Namen Krishnas – sie bezeichnen ihn als „Kuhhirten“ und „Beschützer der Kühe“. „Radha Raman“ bedeutet „derjenige, der Radha erfreut“ und betont die innige Liebesbeziehung zwischen Krishna und seiner göttlichen Gefährtin Radha.
Mantra des Namenssingens
Der Vers ist ein typisches Beispiel für Nama-Sankirtan – das gemeinschaftliche Singen der Gottesnamen. In der Bhakti-Tradition, besonders im Gaudiya-Vaishnavismus, gilt dies als der einfachste und wirksamste Weg zur spirituellen Befreiung im gegenwärtigen Zeitalter (Kali-Yuga).
Wiederholung als Meditation
Die dreifache Wiederholung der Zeilen ist kein Zufall – sie dient der Vertiefung der Konzentration und der Verinnerlichung des Namens. In der Praxis wird ein solcher Vers oft stundenlang in einem Kreislauf gesungen, begleitet von Handzimbeln und Trommeln.
Historischer Kontext
Der Vers stammt aus der Tradition der Bhajans (fromme Lieder), die im 15.–16. Jahrhundert durch Heilige wie Chaitanya Mahaprabhu populär wurden. Chaitanya lehrte, dass allein das Hören und Singen von Krishnas Namen die Seele reinigen und zur Gottesliebe führen kann.
Keine Übersetzung nötig
Anders als viele andere Bhajans enthält dieser Vers keine erzählenden oder beschreibenden Elemente – er besteht ausschließlich aus den heiligen Namen selbst. Das entspricht der Überzeugung, dass der Klang des Namens an sich bereits göttliche Kraft besitzt, unabhängig von seiner Bedeutung.
Krishna
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