Guru Govind Doau Khade
Dieser kurze, einprägsame Vers aus der Bhakti-Tradition stellt die Verehrung des Gurus über die Verehrung Gottes selbst, indem er die Demut des Schülers vor dem Lehrer preist, der den Weg zur Erkenntnis des Göttlichen weist.
Verse
Guru und Gott stehen beide vor mir, wem soll ich zuerst die Füße berühren? Ruhm dem Guru, der mich zu Gott geführt hat.
Worship Guidelines & Chanting Benefits (Phalashruti)
Mittwoch, Donnerstag und Ekadashi
Frühmorgens oder in der Abenddämmerung
Tulsi-Blätter, Butter (Makhan), Mishri und gelbe Blüten
- Reine göttliche Hingabe (Bhakti), innere Freude und Gelassenheit
Hintergrund
Dieser Vers stammt aus der nordindischen Bhakti-Tradition und wird traditionell dem Dichterheiligen Kabir (15. Jahrhundert) zugeschrieben, auch wenn die genaue Herkunft nicht abschließend gesichert ist. Er wird häufig in Satsangs (spirituellen Zusammenkünften) rezitiert oder gesungen, um die zentrale Rolle des Gurus auf dem spirituellen Weg zu betonen.
Über diesen Text
Verfasst von: Sant Kabir · Medieval Nirguna Bhakti Poet-Saint · 15th century, Varanasi
A mystic poet and weaver by trade from Varanasi, whose blunt, image-rich couplets (dohas) rejected ritualism and caste distinctions in favor of direct, formless (nirguna) devotion. His verses are revered across Hindu, Sikh (many appear in the Guru Granth Sahib), and Sufi-influenced traditions alike.
Wusstest du schon?
Autor
Das Gedicht wird oft dem Dichter-Heiligen Kabir (15. Jahrhundert) zugeschrieben, doch die genaue Herkunft ist nicht eindeutig belegt. Es ist eines der bekanntesten Beispiele für die Verehrung des Gurus in der indischen Bhakti-Tradition.
Form
Der Vers ist ein Doha, ein aus zwei Zeilen bestehendes Reimpaar mit festem Metrum, das in nordindischen Sprachen wie Hindi und Urdu weit verbreitet ist. Dohas werden oft mündlich überliefert und in devotionalen Kontexten rezitiert.
Bedeutung
Der Kern des Verses ist die Aussage, dass der Guru höher steht als Gott selbst, weil er den Weg zu Gott weist. Dies spiegelt die zentrale Rolle des spirituellen Lehrers in vielen hinduistischen und Sikh-Traditionen wider.
Verwendung
Der Vers wird häufig in Sikh-Gemeinschaften zitiert, obwohl er nicht im Guru Granth Sahib steht. Er findet sich in populären Sammlungen wie dem „Kabir Granthavali“ und wird bei religiösen Zeremonien und in der Alltagssprache verwendet.
Krishna
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